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Charakter, Kraft und Kaliber bei der Pfalz-Ardenner-Kaltblutschau in Dörrmoschel

02.10.2020

Bericht des Zuchtleiters Manfred Weber

Der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg konnte zu Jahresbeginn mit der gefährdeten Rasse des Pfalz-Ardenner Kaltbluts eine neue Rasse willkommen heißen. Am Sonntag, dem 20. September feierte deshalb im rheinland-pfälzischen Dörrmoschel auf der Reitanlage der Familie Bischoff die erste Pfalz-Ardenner-Kaltblutschau des Verbandes Premiere. Die Beschickung durch die kleine Gruppe sehr engagierter und motivierter Züchter war beeindruckend. Fünf Hengste, fünfzehn Stuten und drei Stutenfamilien stellten sich den kritischen Augen der Richterkommission von Hans-Willy Kusserow von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und dem baden-württembergischen Zuchtleiter Man-fred Weber.

Bei der ersten Pfalz-Ardenner-Kaltblutschau setzte sich die dreizehnjährige StPr./LSt. Heidi vom Gorrhof von Nintendo du Vallon aus der LSt. Hella von Crie aus der Zucht und dem Besitz von Holger Bossong unangefochten an die Spitze und wurde Gesamtsiegerstute sowie Siegerin der älteren Stuten. Eine Stute die den Rassetyp des Pfalz-Ardenners in nahezu idealerweise repräsentiert, mit enormer Ausstrahlung und hübschem Gesicht ausgestattet, zeigte sie sich mit viel Harmonie im Überguss und gutem Kaliber. Von den beiden Grundgangarten brillierte ihr Trab mit Taktsicherheit, energischem Abfußen, dabei blieb sie stets locker und elastisch. Im Schritt gefiel sie durch Taktsicherheit und Raumgriff. Ihr freundlicher Charakter und das rassetypische Temperament rundeten den Gesamteindruck bestens ab.

In der Familienklasse kürten die Richter die mit vier Generationen angetretene Familie der zwanzigjähren LSt. Hella von Crie mit Tochter StPr./LSt. Heidi vom Gorrhof, Enkelin Hera vom Gorrhof und Urenkelin Hakuna Matata vom Gorrhof zur Siegerfamilie. Bestens herausgebrachte, im gewünschten Rassetyp stehende Stuten, einheitlich in Kaliber und Aufmachung. In den Grundgangarten zeigten sich alle mit sicherem gelassenem Schritt und energischen Trabbewegungen. Der Vorsitzende des Verbandes Karlheinz Eckerlin und Helmut Faller als Kaltblutvertreter gratulieren Holger Bossong für diese züchterische Leistung. Lothar Walter stellte mit der einundzwanzigjährigen StPr./LSt. Belinda von Crie und den Nachkommen StPrSt. Blanka von Jumbo, Bella und Bea II beide von Eldorado die Reservesiegerfamilie.

Zum Siegerhengst wählten die Richter den fünfjährigen Aladin von Adlon aus der Mona-Lisa von Wargo aus der Zucht und dem Besitz von Klaus und Birgit Schnebele. Ein im sehr schönen Rassetyp stehender harmonischer Hengst mit viel Hengstpräsenz und großen Linien. Im Schritt zeigte er sich stets taktsicher, im Trab brillierte er mit taktsicherem und kraftvollem Bewegungsablauf. Seine Wertnote von 8,36 aus der Leistungsprüfung als Prüfungsbester rundete den Gesamteindruck hervorragend ab. 

Auf dem Reserveplatz folgte der sechszehnjährige Wargo von Weil´s Bosen aus der StPrSt. Anja von Anton aus dem Besitz von Karin Kollmansberger aus dem württembergischen Hayingen. Dieser sehr harmonische und mit großen Körperpartien ausgestattete sympathische Braune überzeugte im Schritt mit seiner Taktsicherheit und energischem raumgreifenden Ablauf, im Trab zeigte er sich mit viel Elastizität. Auf den nächsten Plätzen reihten sich die Hengste Janosch von Jumbo von Holger Bossong, Conan von Crie von Klaus und Birgit Schnebele sowie Elito von Eldorado von Lothar Walter ein. Alle Hengste wurden mit einem ersten Verbandspreis ausgezeichnet.

Holger Bossong stellte auch in der Abteilung der jüngeren Stuten mit der dreijährigen Hakuna Matata vom Gorrhof, einer Tochter des Eldorado und der StPrSt. Hera vom Gorrhof von Janosch, die Klassensiegerin. Eine gut proportionierte und gut entwickelte freundliche Stute, passend im Rahmen und mit gutem Fundament ausgestattet. Im Schritt gefiel sie mit Takt und Fleiß, im Trab zeigte sie sich antrittsstark jedoch mit noch etwas festgehaltener Oberlinie. Auf den zweiten Platz setzten die Richter die dreijährige Charlotte von Adlon aus der Crietochter Clara aus der Zucht der Familie Schnebele. Eine noch in der Entwicklung stehende sehr ansprechende Stute, die mit energischem Schritt und schwungvollem Trab zu gefallen wusste. Den dritten Platz sicherte sich die vierjährige Alexa von Crie, gezüchtet und vorgestellt von Familie Schnebele vor der fünfjährigen mit 7,55 leistungsgeprüften Burgel, einer Tochter des Janosch aus der StPr./LSt. Belinda von Crie, aus dem Besitz von Hubertus Assmann.

Klassensiegerin der 6-9-jährigen Stuten wurde die mit 8,08 leistungsgeprüfte StPrSt. Hera vom Gorrhof von Janosch aus der StPr/LSt. Heidi vom Gorrhof aus der Zucht von Holger Bossong. Eine sehr typvolle mit großen Partien ausgestattete bewegungsstarke und zugleich harmonische Stute. Ilona Böhmer freute sich über den zweiten Platz ihrer bewegungsstarken Stute Holly vom Gorrhof, einer Tochter des Janosch. Auf den weiteren Plätzen reihten sich die trabstarke Amy von Adlon von Familie Schnebele, die typvolle Hanna vom Gorrhof von Janosch von Erwin Kolter, die LSt. Ciara von Janosch von Ilona Böhmer sowie die groß gewachsene Michelle-Mary vom Katharinenhof, eine des Wargo von Thomas Schöner.

In der Klasse der älteren Stuten waren neben der Gesamtsiegerstute und Klassensiegerin StPr./LSt. Heidi vom Gorrhof die zuchtbewährte StPr./LSt. Belinda von Crie von Lothar Walter, die Wargotochter Mona vorgestellt von Klaus und Birgit Schnebele sowie die beiden Töchter des VPrH Crie Hella von Holger Bossong und H´Che-mo und Karin Kollmannsberger erfolgreich.  

Bei der im Anschluss folgenden Fohlenschau freute sich die Züchterin Melanie Rusch-Graf mit ihren bewegungsstarken Welsh-Cob-Fohlen Grafental Primus und Grafental Pan von Epona Pimur über die Goldplaketten. Mit einer Silberplakette zeichneten die Richter das Schwarzwälder Stutfohlen vom Bundessieger Markus von der ZG Wendel-Schröder sowie die beiden Pfalz-Ardenner Fohlen von Eldorado aus der Zucht von Lothar Walter aus.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Familie Bischoff, für die Bereitstellung ihrer Anlage und die Bewirtung, den Sponsoren für die großzügigen Ehrenpreise und dem Gastrichter Hans-Willy Kusserow von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

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