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Bericht und Ergebnis der Pfalz-Ardenner-Schau in Dörrmoschel

01.09.2021

Fohlenschau und Zuchtschau mit qualitätsvollem Lot - Pfalz-Ardenner Fohlen, Stuten und Hengste stehen im Mittelpunkt

Pfalz-Ardenner Zuchtschau

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg am 28.8.2021 auf der Anlage der Familie Bischoff für die gefährdete Rasse des Pfalz-Ardenner Kaltbluts eine Zuchtschau als Voraussetzung für die Gewährung der Zuchterhal-tungsprämie durch das Land Rheinland-Pfalz. Die Beschickung durch die kleine Gruppe sehr engagierter und motivierter Züchter war schon bei der am Vormittag ausgetragenen Fohlenschau mit 9 vorgestellten Pfalz-Ardenner Fohlen beeindruckend. Am Nachmittag präsentierten sich fünf Kaltbluthengste und fünfzehn Stuten der Richterkommission mit Hans-Willy Kusserow von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und dem baden-württembergischen Zuchtleiter Manfred Weber und wetteiferten um Verbandspreise, Schleifen und Schärpen.

Dieses Jahr setzte sich bei der Pfalz-Ardenner-Kaltblutschau die zehnjährige Holly vom Gorrhof, Tochter des Janosch und der LSt. Hella von Crie als Gesamtsiegerstute und Sie-gerin in der Klasse der älteren Stuten an die Spitze. Eine Stute die den Rassetyp des Pfalz-Ardenners sehr gut repräsentiert, mit groß angelegten Körperpartien, viel Harmonie im Überguss und energischen Bewegungen. Die von Holger Bossong gezüchtete Stute ist im Besitz von Ilona Böhmer die sich über die Schärpe für die Klassensiegerin und die Siegerdecke des Verbandes sichtlich freute. Reservesiegerin in der Klasse der älteren Stu-ten wurde die 18-jährige H`Che-mo von Crie aus der StPrSt. Hi-Lon-Can von Herzens-dieb. Karin Kollmannsberger, weit angereist von der Schwäbischen Alb ist Besitzerin die-ser typvollen und mit schmucker Farbe ausgestatteten und bewegungsfreudigen Stute, die vor allem im Schritt überzeugte.

Die Klasse der jüngeren Stute wurde von der vierjährigen Hakuna Matata vom Gorrhof, eine Tochter des Eldorado und der StPrSt. Hera vom Gorrhof von Janosch aus der Zucht und dem Besitz von Holger Bossong angeführt. Sie siegte bereits im vergangenen Jahr in dieser Klasse und präsentierte sich heuer mit sehr viel Rasseadel, gutem Format und raumgreifenden und energischen Bewegungen. Die Siegerschärpe in dieser Klasse war ihr sicher. Den zweiten Platz sicherte sich die gut entwickelte hübsche zweijährige Harmonie von Quatro aus der Hanna vom Gorrhof, einer Tochter des Janosch. Erwin Kolter stellte die Stute aus.

In der Familienklasse zeichneten die Richter die einzige Stutenfamilie der StPrSt. Hera vom Gorrhof mit ihren Töchtern Hakuna Matata und Hadya vom Gorrhof als Siegerfami-lie mit der Schärpe aus. Eine Stutenfamilie im gewünschten Rassetyp, einheitlich in For-mat und Ausdruck und mit guten Bewegungen.

Zum Siegerhengst kürten die Richter, wie im Vorjahr den jetzt sechsjährigen Aladin von Adlon aus der Mona-Lisa von Wargo aus der Zucht und dem Besitz von Klaus und Birgit Schnebele. Ein im sehr guten Rassetyp stehender harmonischer Hengst mit viel Hengst-präsenz und gutem Kaliber. Im Schritt zeigte er sich stets taktsicher, im Trab gefiel der stets taktmäßige und fleißige Bewegungsablauf. Seine Wertnote von 8,36 aus der Leis-tungsprüfung als Prüfungsbester rundete den Gesamteindruck ideal ab.

Den Reserveplatz sicherte sich wie im Vorjahr der siebzehnjährige Wargo von Weil´s Bo-sen aus der StPrSt. Anja von Anton aus dem Besitz von Karin Kollmansberger. Ein sehr harmonischer und mit großen Körperpartien ausgestatteter sympathischer Brauner der mit üppigem Langhaar und einem taktsicheren, raumgreifenden und elastischen Schritt überzeugte. Auf den nächsten Plätzen reihten sich die Hengste Quatro von Crie von Erwin Kolter und wertnotengleich Conan von Crie von Klaus und Birgit Schnebele und Janosch von Jumbo von Holger Bossong, ein. Alle Hengste wurden mit einem ersten Verbands-preis ausgezeichnet.

Fohlenschau

Bei der am Vormittag durchgeführten Fohlenschau waren insgesamt 19 Fohlen am Start (3 DSP, 6 Welsh, 9 PfArK, 1 SchwK), 8 Fohlen wurden mit der begehrten Goldplakette aus-gezeichnet.

Bei den Warmblütern sicherte sich Stefan und Eva Appel die Goldplakette für ihr typstar-kes springbetont gezogenes Stutfohlen von Churchill aus einer Mutter von Rabanus, das sich mit praktischer Galoppade vorstellte. Gold ging auch an ein Hengstfohlen von Secret aus einer Mutter von Dragon Heart, das sich groß aufgemacht mit sehr viel Bewegungs-qualität präsentierte. Bei den Ponys zeichneten die Richter ein typstarkes und mit guter Körperplastik ausgestattetes Hengstfohlen (Welsh-D) von Menai Martino von Udo Will-mann mit Gold aus, das mit energischen Bewegungen und viel Kadenz im Trab brillierte. Die ZG Heim freute sich über die Goldplakette für ihr Welsh-B Hengstfohlen von Carpe-diem Rowan, ein substanzvolles Fohlen mit feinem Gesicht und groß angelegten Bergauf-bewegungen.

Höchst erfreulich war die Anzahl der vorgestellten Pfalz-Ardenner Fohlen, vier Fohlen wurden mit der begehrten Goldplakette ausgezeichnet. Karin Kollmannsberger nahm Gold mit auf die Schwäbische Alb für ein ausdrucksstarkes im gewünschten Rahmen stehendes Stutfohlen von Wargo aus der H`Che-mo, das sich mit schöner Bewegungsmechanik und gutem Interieur vorstellte. Ilona Böhmer freute sich über Gold für ein Hengstfohlen vom Aladin aus der Holly vom Gorrhof, ein großrahmiges Fohlen mit sehr gutem Rasseadel und taktsicheren stets bergauf gerichteten Trabbewegungen. Aus der Zuchtstätte Holger Bossong kam das nächste Goldfohlen, ein ausdruck- und typstarkes Stutfohlen mit sehr guten Proportionen, energisch im Antritt und stets locker und elastisch in den Bewegun-gen. Mit der Note 10-ausgezeichnet und der Goldplakette wurde ein Hengstfohlen von Adlon aus einer Mutter von Wargo belohnt, das sich mit ausgewogenen Proportionen, maskuliner Präsenz und ausgezeichneter Bewegungsdynamik stets bergauf zu bewegen wusste.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Familie Bischoff, für die Bereitstellung ihrer Anlage und die Bewirtung, den Sponsoren für die großzügigen Ehrenpreise und dem Gastrichter Hans-Willy Kusserow von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Pferdezuchtverband Baden-Württemberg, Manfred Weber, Zuchtleiter

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