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Bericht und Ergebnisse der Islandfohlentage 2021

Kapla vom Tiefenbachtal
10.09.2021

Islandfohlen strahlen mit der Sonne um die Wette

Bereits zum 19. Mal veranstaltete der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg und der IPZV Landesverband  die Islandfohlentage mit Fohlenprämierung und Stutbuchaufnahmen und Petrus war in diesem Jahr ganz auf unserer Seite.

14 Zuchtbetriebe wurden innerhalb von 6 Tagen von dem Richterteam angefahren, das ein oder andere Hindernis musste spontan gelöst werden, und mit ein wenig Geduld und interessanten Gesprächen zwischen den Züchtern war die Wartezeit bei diesen herrlichen Sonnentagen kein Problem. Auf drei Höfen wurde in diesem Jahr das erste Mal Halt gemacht, auf dem Islandpferdegestüt Möllenbronn bei Familie Kesenheimer, bei den Islandpferden von Vordal bei Familie Scheller und auf der Stiftsmühle bei Dominique Zinser. 

Die Zahl der vorgestellten Fohlen ist leicht gestiegen, 121 Fohlen erhielten eine Durchschnittsbewertung von 7,94. Die Qualität war mit insgesamt 42 Goldfohlen mit einer Durchschnittsnote von 8,12 herausragend. Die Fohlen und Jungstuten wurden auch dieses Jahr von der erfahrenen Materialrichterin Barbara Frische in den Kriterien Exterieur, Interieur und Gangveranlagung transparent bewertet und kommentiert.

Auf IceTest konnten dank dem ehrenamtlichen Einsatz von Therese Scholz die Bewertungen unmittelbar verfolgt werden. Manfred Weber, Zuchtleiter für alle Kleinpferde- und Kaltblutrassen des Pferdezuchtverbandes Baden Württemberg vervollständigte das Richterteam im Ring und stand 6 Tage lang den Züchtern für alle Fragen rund um das Islandpferd zur Verfügung.

Dominique Zinser führt die Rangliste der Baden-Württembergischen Fohlen an

Zwei Hengstfohlen stehen am Ende der Reise wertnotengleich an der Spitze. 

Meistari von der Stiftsmühle von Nói fra Stóra-Hofi aus der mit 8,29 FIZO geprüften Náttdís von der Stiftsmühle wurde von Dominique Zinser vorgestellt und überzeugte mit seinen hochweiten, akzentuierten Bewegungen, einer ganz hohen Tempofähigkeit und einer sehr guten Kombination aus Trag- und Schubkraft. Für den Rheinischen Zuchtverband stellten Carl-Heinz und Margit Rettig in Hohenstein das Hengstfohlen Krónos vom Maischeiderland von Óðinn vom Habichtswald vor. Ein hervorragend ausbalanciertes Fohlen mit großer Übersetzung, hochweiten Bewegungen bei besonders guter Gangverteilung aus der Keila vom Maischeiderland von Àlfasteinn frá Selfossi, welche unter Bernhard Podlech bei der WM 2019 in Berlin auf sich aufmerksam machte. 

Beide Fohlen erhielten für die Gänge eine 8,4 und für das Exterieur und das Interieur jeweils die 8,2. 

Auch den zweiten Platz teilen sich in diesem Jahr zwei Fohlen. In Bietigheim erhielt Dominique Zinser für sein Hengstfohlen Grímur von der Stiftsmühle von Grímur fra Efsta-Seli / Kolbakur fra Sortehaug die Wertnote 8,27 (Exterieur 8,2 / Interieur 8,3 / Gänge 8,3). Barbara Frische kommentierte das Fohlen wie folgt: „Außergewöhnliches Viergang-Fohlen mit einer extrem hohen Gangnote, leider geht die Skala nur bis fünf, hier müsste man für die Ganghöhe und Gangweite die sechs ankreuzen.“

Wertnotengleich stellte sich in Eutingen das junge Hengstfohlen Òskar vom Auchtert von Òríon vom Kronshof /Starri frá Herríðarhóli von Jens und Isabelle Füchtenschnieder an die Spitze. Das besonders begabte Fohlen überzeugte mit hochweiten, federnden Bewegungen, einer sehr guten Gangverteilung und einem mutigem Interieur.

Dreizehn Fohlen konnten in diesem Jahr mit der Endnote 8,20 und besser die Heimreise antreten.

Hervorragende Qualität bei den geprüften Jungstuten

Bei den knapp 50 vorgestellten Jungstuten konnten 12 Stuten ihre Eintragung mit einer Gesamtnote über 8,00 abschließen. Die Durchschnittsbewertung bei den Basisprüfungen liegt bei 7,89 und spiegelt das hohe Niveau der diesjährigen Fohlenreise wieder.

Ulrich Hiller stellte am Samstagnachmittag mit einer Mjölnir vom Lipperthof-Tochter die höchstbewertete Jungstute vor. Die fünfjährige Kapla vom Tiefenbachtal überzeugte durch ihren kooperativen Charakter und große Taktsicherheit und Balance in Trab, Tölt und Rennpass. Mit den Noten 8,1 für Exterieur, 8,4 für Interieur und 8,2 für die Gänge (Gesamt 8,21) setzte sie sich an die Spitze der Jungstuten.

Nach 1500 Kilometern und sechs wunderschönen Tagen ging die 19. Islandfohlenreise des IPZV Landesverbandes Baden-Württemberg und des Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. zu Ende. Zuschauer waren aufgrund der einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln nur zum Teil zugelassen, Siegerehrungen konnten leider nur unter eingeschränkten Bedingungen stattfinden. 

Die Züchtergemeinschaft wird im Ländle groß geschrieben, die Freude über die Fohlen, welche das erste Mal in einer Reithalle oder im Dressurviereck die neue Welt erleben, steht im Vordergrund. Die zahlreichen schönen Momente an diesen Tagen kann man nicht mit Wertnoten wiedergeben. Bildschöne Fohlen begeistern in Möllenbronn, ein neugieriges Fohlen zeigte sein unerschütterliches Vertrauen und brachte auf dem Hülbehof alle zum Staunen, eine Jungstute, welche sich vor der Beurteilung erstmal selbst kritisch im Spiegel der Reithalle betrachtet. 

Die jährliche Fohlenreise ist ein Höhepunkt im Jahr und wir erkennen, dass es beim Züchten nicht nur um die Bewertungen der Pferde geht.

Heidi Schwörer, Vorsitzende des IPZV Landesverbandes Baden-Württemberg bedankt sich für die Vorstellung der großartigen Fohlen: „Ich bedanke mich bei allen, die mit Begeisterung mitmachen. Bei unserem bewährten Team, allen aktiven Züchtern mit ihren Jungstuten und Fohlen und den Zuschauern, die trotz Corona bedingter Schwierigkeiten dabei waren. Gut und schön und informativ war es, wie wir es in Baden Württemberg pflegen und schätzen.“

Die Einzelergebnisse aller vorgestellter Fohlen und Stuten finden Sie unten und auf IceTest. Weitere Eindrücke der Fohlenreise gibt es auf dem Instagram-Account von Therese Scholz: kraehenfels.

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