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Kaltblutherbst 2021

Mendelssohn
27.10.2021

Bericht und Ergebnis der Verbandspferdeschau in Marbach am 14.10.2021 und in St. Märgen und der Kaltblutkörung St. Märgen am 23.10.2021

Die Schwarzwälderin Fiona trabt bei der Verbandsstutenschau zum Sieg 

St. Märgen (PZV BaWü). Die im Rahmen der St. Märgener Kaltbluttage ausgetragenen Stutenwett- bewerbe, der Zukunftspreis der Zweijährigen und insbesondere die Staatsprämierung boten in diesem Jahr eine herausragende Qualität der vorgestellten Schwarzwälder Kaltblutstuten. 

Die sechsjährige Schwarzwälder Kaltblutstute StPr./LSt. Fiona von Falkenstein setzte sich souverän und unange- fochten als Siegerin der Verbandsstutenschau an die Spit- ze. Die von Heinrich Neumaier aus der StPr./LSt. Flam- me von Montan gezüchtete Tochter des Falkenstein ent- stammt dem Stutenstamm der Fanny von Deutobert. Verbandspräsident Edwin Schuster zeichnete die Stute mit der Siegerschärpe und einer schmucken Abschwitzdecke aus. Züchter und Besitzer Hein- rich Neumaier wurde mit einer Silbernen Plakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung geehrt. 

Zukunftspreis 

Zum Wettbewerb im Zukunftspreis traten zwölf zweijährige Jungstuten an. Als Zukunftssie- gerin und mit Schärpe und Verbandsehrenpreis zeichneten die Richter Greta eine Tochter des ehemaligen Körungssiegers Rosenkavalier und der StPr./LSt. Gundi von BPH Wilder Retter aus der Zucht und dem Besitz von Sabine Rosenfelder, Furtwangen mit Schärpe und Verbandsehrenpreis aus. Greta präsentierte sich altersgemäß entwickelt, zudem mit viel Rasseadel und schöner Körperharmonie ausgestattet. Im Trab spielte sie ihre überdurch- schnittliche Bewegungsqualität gekonnt aus, energisch ab fußend und immer elastisch im Rücken. 

Den Reservesieg teilten sich gleich zwei Stuten. Die von Hermann Klingele, Stegen ausge- stellte Orchidea Frida von Filou und einer Mutter des Elitehengstes Modus sowie Juna Ve- laisa, eine Tochter des Vento und der StPr./LSt. Jana Maraika von Montan aus der Zucht und dem Besitz von Mansuet Rißler, Biederbach. Orchidea Frida zeigte sich gut entwickelt und harmonisch, der elastische und raumgreifende Schritt war ihre Paradegangart. Die von Mansuet Rißler ausgestellte Juna Velaisa beeindruckte mit viel Stutencharme, guter Oberli- nie und ergiebigem Schritt. 

Staatsprämierung 

Zur Staatsprämierung waren 57 Stuten gemeldet, 9 dreijährige, 15 vierjährige, 13 fünf- bis siebenjährige sowie 14 achtjährige und ältere Schwarzwälder Kaltblutstuten nahmen den züchterischen Wettstreit in vier Altersklassen auf. Die Richterkommission mit dem Ver- bandspräsident Edwin Schuster, Dr. Thomas Raue und Zuchtleiter Manfred Weber vergaben 51 erste Staatspreise, achtzehn neue Staatsprämienstuten repräsentieren die hervorragenden Qualität des Ausstellungslots. Bei den drei- und vierjährigen Stuten wurden fünfzehn und in der Klasse der fünfjährigen und älteren Stuten drei Staatsprämien vergeben. Eine Stutenfa- milie wurde mit einem ersten Verbandspreis prämiert. Die Stuten zeigten sich fast alle in sehr guter Schaukondition und wurden von ihren Vorstellern bestens vorbereitet und vorge- mustert. Die Nominierung der Stuten für die im Januar 2022 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) geplante Bundeskaltblutschau erfolgte nach der Siegerehrung aus 17 Stuten, die aus den einzelnen Altersklassen für die Auswahl ausgewählt wurden. Neun Schwarzwälder Stuten werden den Verband und die Rasse nächstes Jahr in Berlin vertreten. 

Die durchschnittliche Leistungsprüfungsnote, die mit einem Drittel in der Endnote Berück- sichtigung findet, lag bei über alle Altersklassen bei 7,95 und verdeutlicht eindrucksvoll das enorme Leistungspotential der teilnehmenden Stuten, die durchschnittliche Schauendnote wurde mit 7,70 errechnet. Die vorgestellten Stuten wurden mit einem mittleren Widerrist- maß von 152 cm vorgestellt, bei einem im Mittel mit 8,3 bewerteten Rassetyp. Die gemittel- te Schrittnote lag bei 7,25, die des Trabs wurde mit 7,6 errechnet. 

Dreijährige Stuten 

Die Klasse dreijährigen Stuten wurde von der LSt. F-Mathilda aus einer Anpaarung des am- tierenden Bundessiegers Markus und der StPrSt. Mona S vom Elitehengst Vogt angeführt. Die von der Zuchtgemeinschaft Schweighart und Leon gezogene Stute zeigte sich mit schö- nem Schwarzwäldertyp, gut entwickelt und geschlossen im Seitenbild und beeindruckte mit ihrem groß übersetzten Schritt sowie dem energischen Trab. Die Note aus der Leistungsprü- fung eingerechnet ergab eine 8,22 in der Gesamtnote. Die Zuchtgemeinschaft Heeres-Dräger freute sich über die Staatsprämie, die Schärpe für den Klasssensieg und den Ehrenpreis. Auf den zweiten Platz mit der Wertnote 8,06 setzte sich die mit der Staatsprämie ausgezeichnete Elischa Rosalie vom bundesprämierten Roter Milan und der St.Pr./LSt. Elara von Respekt aus der Zucht und dem Besitz von Egon Fischer und Friedelinde Schmid-Fischer, Bad Wurzach. Eine charmante und mit guter Oberlinie ausgestattete Stute. Drittplatziert war die Feldsee-Tochter Ifenja von Hannes Buderer, Freiamt. Sie erreichte die Wertnote 8,0 und darf sich jetzt zum Titel Leistungsstute auch Staatsprämienstute nennen. Die groß gewach- sene Stute zeigte sich charakterstark und mit energischem Trab. 

Vierjährige Stuten 

In der Klasse der vierjährigen gingen 15 Stuten an den Start. Hier siegte die mit der Staats- prämie ausgezeichnete Leistungsstute Fennja, eine Tochter des Elitehengstes Dachs und der zweifachen Hengstmutter der StPr./LSt. Frenzi von Wilderer aus der Zucht und dem Besitz von Karlheinz Reichmann, Weilheim. Eine harmonische und mit schönem Kaliber ausgestat- tete typstarke Stute, die auch in beiden Grundgangarten überzeugte. In der Endnote erreich- te sie eine 8,04. Zweitplatziert (Wertnote 7,95) und auch mit der Staatsprämie ausgezeich- net war die LSt. Kori-Fee von Falkenstein und einer Mutter von Mönchberg aus der Zucht von Franz Rieder und im Besitz des Bernd Wameling, Steinhagen. Eine nobel aufgemachte Stute mit schöner Oberlinie, die sich im Trab stets taktsicher und bergauf zu bewegen wuss- te. 

Fünf- bis Siebenjährige Stuten 

Die Klasse der mit 13 Stuten beschickten fünf- bis siebenjährigen Stuten wurde von der StPr./LSt. Fiona vom Schmalzenhof von Falkenstein und der StPr./LSt. Flamme von Montan aus der Zucht und dem Besitz von Heinrich Neumaier, Hofstetten angeführt. Die mit 155 cm gemessene Stute, ließ hinsichtlich des Rassetyps, der Körperharmonie und den Bewegungs- möglichkeiten an diesem Tag keine Wünsche offen, im Trab vergaben die Richter eine glat- te 10 für die exzellente Bewegungsdynamik, in der Endnote erreichte sie die 8,31. Zweitbeste in dieser Altersklasse mit der Endnote 8,16 war die StPr./LSt. Nele von Vogts- berg, Mutter von Maximus gezüchtet bei Fritz Steckling und im Besitz von Silke Abel, Pfe- delbach. Sehr typvoll und harmonisch aufgemacht setzte sie ihre gute Körperkonstruktion dynamisch in groß angelegte, taktsichere und elastische Bewegungen um. 

Auf den dritten Platz setzte sich die StPr./LSt. Hexle aus der Zucht und dem Besitz von Ro- land Bäuerle, Neuler. Die Tochter des Bundesprämienhengstes Wilder Retter und der StPr./LSt. Hedda von Rubin zeigte sich mit großen Körperpartien, sehr gutem Rasseadel und energischen und raumgreifenden Bewegungen in Schritt und Trab, Endnote 8,14. Viertplat- ziert war die StPr./LSt. Feine Violetta, eine bereits mit der Staatsprämie und als Leistungs- stute ausgezeichnete Vogtsberg-Tochter aus der StPr./LSt. Feine Rosalie vom EH Riemer, ausgestellt von der Zuchtgemeinschaft Schmidt/Schröder, Offenburg. Sie präsentierte sich mit sehr viel Rasseadel, ausdrucksstark und überzeugte auch in den beiden gezeigten Grundgangarten, Endnote 8,01. 

Achtjährige und ältere Stuten 

Im Klassement der 8jährigen und älteren Stuten erreichten vier Stuten eine Endnote von über 8,0. Klassensiegerin wurde die neunjährige StPr./LSt. Fürst ́s Fiona von Falkenstein und der StPr./LSt. Fürst ́s Marey von Modus aus der Zucht und dem Besitz von Hartmut Fürst, Aalen mit der Endnote 8,21. Sehr guter Typ und Rasseadel, schöne Körperpartien und energische Trabbewegungen waren ihre Attribute. Ihr folgte mit 8,14 die amtierende Ross- festsiegerin StPr./LSt. Feine Lioba von Lamri aus der StPr./LSt. Feine Rosalie von Riemer, gezüchtet und ausgestellt von der Zuchtgemeinschaft Schmidt/Schröder, Offenburg. Sie überzeugte mit Rassetyp und harmonischem Seitenbild und einem unerschütterlichen Schritt. Jungzüchterin Britta Harter, Gengenbach freute sich über den dritten Platz (Wertno- te 8,04) für ihre StPr./LSt. Maya, eine Tochter des LVV Modem. Eine im sehr guten Rasse- typ stehende und schrittstarke Stute. Das Quartett vervollständigte die neunjährige StPr./LSt. Peggy von Ravel/Donnergroll, ausgestellt von Hans-Ulrich Götz, Bitz mit der Endnote 8,01. Die von Markus Rebholz gezüchtete Stute zeigte sich mit gut konstruierter Vorhand, gefallen hat der antrittsstarke, energische und bergauf gerichtete Trab. 

Stutenfamilie 

Die von Arnd und Andrea Hahn ausgestellte Stutenfamilie der StPr./LSt. Nancy von Wild- fuchs mit der in der Klasse der dreijährigen Stuten mit der Staatsprämie ausgezeichneten Leistungsstute Nela von Mendel und dem gekörten und erfolgreich leistungsgeprüften Hengst Vinzent von Vento wurde mit einem ersten Verbandspreis und einer Schärpe ausgezeichnet. 

Kleines Lot bei der diesjährigen Körung der Kaltbluthengste - Mendelssohn bester Hengst -

St. Märgen (PZV BaWü). Zur Körung der Kaltbluthengste im Rahmen der St. Märgener Kaltbluttage war in diesem Jahr mit sechs Hengsten ein sehr übersichtliches Lot junger Schwarzwälder Köraspiranten angemeldet. Am Körtag stellten sich bei schönem Herbstwet- ter schlussendlich vier Hengste der Körkommission mit dem Verbandsvorsitzenden Edwin Schuster, dem Kaltblutvorstand Helmut Faller, dem Züchtervertreter Wilhelm Kuri sowie Zuchtleiter Manfred Weber. Unterstützt wurde die Kommission von Dr. Klaus Banzhaf vom Pferdegesundheitsdienst Aulendorf. Zuschauer waren in begrenztem Umfang unter Einhal- tung der 3G-Coronaregeln zugelassen, alle Beteiligten mussten sich registrieren, Abstand halten und in der Halle Masken tragen.

Körung

Aus dem Haupt- und Landgestüt Marbach sowie aus privater Aufzucht präsentierten sich jeweils zwei Hengste bei der Pflastermusterung auf hartem Boden und der anschließenden Vorstellung an der Hand und im Freilaufen in der Weißtannenhalle. Die Hengstmusterung fand mit dem Schrittring ihren Abschluss. Zwei Hengste erhielten ein positives Körergebnis und wurden mit der Junghengstprämie ausgezeichnet.

Mit Mendelssohn präsentierte sich ein Sohn des ehemaligen Körungssiegers Mendel aus der Zucht von Mansuet Rißler, Biederbach und im Besitz des Haupt- und Landgestüts Mar- bach. Der Hengst vereint über seine Mutter, der StPr./LSt. Jedina Violee die wertvollen Gene der beiden Elitehengste Vogt und Montan und fußt auf dem Stutenstamm der Jungsuse. Ein präsentierte sich gut aufgerichtet mit maskulinem Ausdruck und gutem Rah- men. Seine Bewegungen entwickelte er aus kräftigem Fundament. Im Trab gefiel der energi- sche Antritt, stets gut unter dem Körperschwerpunkt fußend und bergauf gerichtet, die Takt- sicherheit und der gute Raumgriff. Im Schritt zeigte er sich taktsicher und losgelassen bei gutem Überfußen und guter Schulterfreiheit. Edwin Schuster und Helmut Faller zeichneten den Hengst mit Siegerschärpe, der Junghengstprämie und einem Ehrenpreis aus. Sein Züchter Mansuet Rißler erhielt die Silberne Plakette der Deutschen Reiterlichen Vereini- gung-FN.

Ein positives Körergebnis erzielte auch der von Katharina Schwenk, Freiamt gezogene und ausgestellte Davino, ein Sohn des Elitehengstes Dachs und der StPr./LSt. Estonia von Vogtsberg. Davino geht auf der Mutterseite auf die Stutenlinie der Emmi von Osmar I zu- rück und vereint im mütterlichen Pedigree die Gene der Elitehengste Rubin, Vogtsberg, Ret- ter und Merkur. Der sehr gut entwickelte Hengst zeigte sich mit gutem Kaliber, großen Kör- perpartien und passendem Fundament. Seine Grundgangarten sind von Takt, Fleiß und Raumgriff geprägt. Während der gesamten Vorstellung gefiel das angenehme Interieur. Auch er wurde vom Verbandspräsidenten mit der Junghengstprämie und einer Schärpe ausgezeichnet. Die Interessengemeinschaft der Kaltblutzüchter würdigte das Engagement der jungen Züchterin mit einem Ehrenpreis, den die erste Vorsitzende Andrea Hahn über- reichte.

Pferdezuchtverband Baden-Württemberg Manfred Weber, Zuchtleiter

Galerie

Foto: DoMa Gesamtsiegerstute Mia von Familie Egetemeyr bei der Leistungsprüfung in Marbach 2021
Davino - gekört 2021
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