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Call me Clooney ist neuer PSA-Champion

05.08.2026

Der gekörte dunkelbraune Hengst Call me Clooney aus der Zucht von Paul Flocke in Rhein ist der neue PSA-Champion der vierjährigen DSP-Springpferde; er siegte als Westfale unter dem Sattel der Championatsreiterin Sophie Hinners, die ihn perfekt vorstellte, beim Fest der Pferde in Donaueschingen.

Ein Westfale bei den süddeutschen Zuchtgebieten? Das geht, wenn das Pferd auf einer DSP-Veranstaltung gekört wurde – und das ist bei dem schicken Dunkelbraunen der Fall. Call me Clooney von Chubakko/Ferragano war als Dreijähriger sogar Prämienhengst der DSP-Körung 2025 in München. Er deckt mittlerweile für das nordrhein-westfälische Landgestüt in Celle, steht im Besitz des Stalles von David Will und Richard Vogel. Schon im vergangenen Jahr wurde ein Pferd aus dem internationalen südhessischen Erfolgsstall PSA-Sieger; das war der Marbacher Gestütshengst Elton, seine Reiterin damals Pia-Luise Baur.

Sophie Hinners bestritt ihr erstes Turnier auf dem Rücken des blutgeprägten Hengstes, den Bereiter Rasmuss Bewersdorff gleich doppelt für das Finale qualifiziert hatte: in Ladenburg und in Viernheim. Er überzeugte durch rhythmisches und ausbalanciertes Galoppieren, Übersicht am Sprung und reichlich Abdruck am Hindernis.  Die Jury aus Helmut Hartmann, John Brocklebank und Katrin van Wees vergab eine 8,8.

Sicherlich nicht mit weniger Sprungvermögen ausgestattet zeigte sich die schicke Schimmelstute Carlotta One von Codex One aus der Zucht der Familie Böpple, bestens vorgestellt von Marvin Frey. 

Dann folgte Michael Herhalt mit Just be Happy aus der Zucht der ZG Deck und Schweizer (8,2) vor dem ausdrucksvollen gekörten Hengst Jilberado (8,1) unter dem Herrschaftsfeld-Ausbilder Frederic Talmon aus der Zucht von Frank Timreck in Brandenburg. 

Das PSA-Finale der vierjährigen DSP-Springpferde fand zum ersten Mal vor der brodelnden Stadionkulisse auf den Immenhöfen statt und einige junge Pferde waren doch sichtlich beeindruckt. Der baden-württembergische Zuchtverbandschef Eddy Schuster zeigte sich erfreut über das große Interesse der Pferdeleute in der Pferderegion Baar.

Bild: Roger Müller