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Kaltblutkörung St.Märgen

20.10.2026

Falkenhorst – Siegerhengst der Kaltblutkörung in St. Märgen 2026
 

Trotz verregneten Herbstwetters zog es zahlreiche Zuschauer in die eindrucksvolle Weißtannenhalle nach St. Märgen. Insgesamt sechzehn Köraspiranten präsentierten sich hier der Körkommission. Das Gremium setzte sich zusammen aus dem Verbandsvorsitzenden Edwin Schuster, Vorstandsvertreter Helmut Faller, Zuchtleiter Manfred Weber a.D., der Tierärztin Dr. Nathalie Hafner sowie Zuchtleiterin Dr. Diane Wischner-Pingel.

Sieben Hengste erhielten ein positives Körergebnis. Drei Schwarzwälder Kaltbluthengste wurden zudem mit der Junghengstprämie ausgezeichnet, zwei erhielten den Titel „Leistungshengst“. Mit der Prämienhengstanwartschaft konnte ebenfalls der Rheinisch- Deutsche Kaltbluthengst ausgezeichnet werden.

Den Siegerhengst Falkenhorst stellte das Haupt- und Landgestüt Marbach. Der von Monika Bauz gezüchtete und vom Haupt- und Landgestüt Marbach ausgestellte Falkenhorst (v. Falkenstein / Dachs – aus der gefährdeten Stutenfamilie der Maiglocke) überzeugte die Körkommission. Der Verbandspräsident Edwin Schuster würdigte den Siegerhengst mit der Siegerschärpe sowie der Junghengstprämie und zeichnete die Züchterin Monika Bauz mit der
FN-Plakette in Silber aus. Carolin Eiberger, stellvertretende Gestütsleiterin, freute sich sehr über den Siegerhengst und den Ehrenpreis, gesponsert von der R+V Versicherung Generalagentur Rupert Hermann.
Faustus, ein Schwarzwälder Kaltblutsohn des Falko aus der Staatsprämien- und Leistungsstute Esmee v. Falkenstein (gezüchtet von der Zuchtgemeinschaft Soulier- Nonnenmann, Ölbronn-Dürrn), erhielt ebenfalls eine Junghengstprämie. Dieser bereits leistungsgeprüfte, dreijährige Hengst im Besitz des Haupt- und Landgestüts Marbach, hatte seine Prüfung mit einer Wertnote von 8,23 absolviert, weshalb ihm zudem der Titel „Leistungshengst“ verliehen wurde. Faustus, der aus der stark gefährdeten Stutenfamilie der Leda stammt, überzeugte die Körkommission durch viel Rasseadel, ein kräftiges Fundament, drei taktsichere, raumgreifende Grundgangarten sowie ein hervorragendes Interieur.
Robert Pritzi aus Aichstetten stellte mit dem Rheinisch-Deutschen Kaltbluthengst Rambo vom Bilgerhof (v. Rune van de Doore Plas / Gildo) den einzigen Vertreter dieser Rasse auf dieser Körung vor. Dieser sehr abgeklärte, sympathische Youngster zeigte sich mit viel Substanz und sehr ergiebigen, schwungvollen Bewegungen. Er wurde gekört, mit der Schärpe belohnt und erhielt die Prämienhengstanwartschaft.

Eine Junghengstprämie bekam der Schwarzwälder Kaltbluthengst Waldstein vom Schmalzenhof. Dieser Sohn des Wildenstein aus der Staatsprämien- und Leistungsstute Feengold vom Schmalzenhof (v. Vento) wurde von Klaus Ebert vorgestellt und stammt aus der Zucht und dem Besitz von Matthias Neumaier aus Hofstetten. Die Kommission beeindruckte der Junghengst mit maskulinem Ausdruck, viel Rasseadel und sehr ansprechenden Bewegungen bei bestem Interieur.
Ein positives Körergebnis erhielten zudem die Schwarzwälder Kaltbluthengste Medici (v. Markgraf / LVV Modem) aus der Zucht und im Besitz von Klaus Simon, Gütenbach; Mandalor B (v. Markward / Falkenstein) aus der Zucht und im Besitz von Markus Becherer, Elzach sowie der dreijährige, bereits leistungsgeprüfte Verano (v. Victor / Montan) aus der Zucht von Adelbert Jegler, Deggenhausertal und im Besitz vom Haupt- und Landgestüt Marbach. Verano wurde aufgrund seines guten Leistungsprüfungsergebnisses (Wertnote: 8,23) ebenfalls der Titel „Leistungshengst“ verliehen.